Vitamin D: Aufgaben


Eine gute Versorgung mit Vitamin D ist für alle Altersgruppen wichtig. Denn Vitamin D ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt.

Vitamin D ist ein echtes Multitalent – egal ob es um unsere Knochengesundheit und Muskulatur geht. Hier haben wir einige der wichtigsten Aufgaben von Vitamin D für Sie zusammengestellt.

Vitamin D & Knochengesundheit

Vitamin D ist für starke Knochen unverzichtbar. Daher wird Vitamin D klassischerweise zur Prävention von Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Säuglingen und zur Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund) eingesetzt.

Tatsächlich beeinflusst Vitamin D die Knochengesundheit auf vielfältige Weise:

Vitamin D:

  • ist an der Regulation des Calciumhaushalts beteiligt und unterstützt die Einlagerung von Calcium in den Knochen
  • fördert Knochenwachstum und -entwicklung
  • hemmt die Bildung des „Parathormons“, das den Knochenabbau fördert; es wirkt also knochenabbauenden Prozessen entgegen

Vitamin D & Muskulatur

Vitamin D verringert das Fallrisiko. Tatsächlich wurde herausgefunden, dass ein Vitamin-D-Mangel Stürze begünstigt.¹ Daher wird Vitamin D im Rahmen der Osteoporose-Behandlung auch zur Sturzprophylaxe, also zur Vermeidung von Stürzen, empfohlen.

Gut zu wissen: Gerade ältere Menschen halten sich meist nur kurzzeitig in der Sonne auf, sodass die körpereigene Vitamin-D-Bildung oft beeinträchtigt ist. Daher empfiehlt die Leitlinie Osteoporose bei älteren Menschen über 70 Jahren den Vitamin-D-Status zu überprüfen und diesen gegebenenfalls durch eine gezielte Zufuhr von Vitamin D („Supplementierung“) zu verbessern.²

 

"*Insight Health Marktdaten, ehem. VIGANTOLETTEN®, Absatz MAT 02/2018

¹Fall Prevention with supplemental and active forms of vitamin D: a meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ 2009 Oct. 1 ; 339: b 3692 HA Bischoff-Ferrari et al.
²DVO-Leitlinie 2014 zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Erwachsenen
³Quelle: Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2. Max Rubner-Institut, Karlsruhe, 2008"