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Prophylaxe von Rachitis und Karies


Zur Vorbeugung der Vitamin-D-Mangelkrankheit Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter) wird Vitamin D heute präventiv bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt. Häufig wird die Vitamin-D-Gabe mit der Zufuhr von Fluorid kombiniert – auf diese Weise lässt sich gleichzeitig auch Karies vorbeugen.

Für Ihr Baby: Vitamin D zur Vorbeugung von Rachitis

Bei Rachitis handelt es sich um eine Knochenkrankheit, die auch als „Knochenerweichung“ bekannt ist. Die Einlagerung von Calcium und Phosphor im kindlichen Skelett ist vermindert. Als Ursache spielt ein Vitamin-D-Mangel eine ganz zentrale Rolle.

Tatsächlich ist das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel bei Säuglingen erhöht. Häufig reicht die Zufuhr von Vitamin D über die Muttermilch und Säuglingsnahrung nicht aus. Auch die hauteigene Produktion von Vitamin D ist aufgrund der unzureichenden Sonnenstrahlung (gerade in den Wintermonaten) herabgesetzt.

Die frühzeitige Gabe von Vitamin D in Form von Vitamin-D-Tabletten zählt daher heute zur gängigen Vorgehensweise zur Vorbeugung von Vitamin-D-Mangel und Rachitis.

Lassen Sie sich zum Thema Vorbeugung von Rachitis in jedem Fall umfassend von Ihrem Kinderarzt beraten.

Vitamin D plus Fluorid – Kariesprophylaxe inklusive

Für Säuglinge und Kleinkinder wird heute in der Regel eine kombinierte Rachitis- und Kariesprophylaxe empfohlen. Der einfachste Weg: Vitamin-D-Tabletten, die zusätzlich Fluorid enthalten.

TippFLUOR-VIGANTOL® 500 I.E., rezeptfrei in der Apotheke

Das Fluorid spielt in Bezug auf die Vorbeugung von Karies eine zentrale Rolle.

Fluoride…

  • ...fördern die Remineralisation des Zahnschmelzes 

  • ...erhöhen die Stabilität des Kristallgefüges im Zahnschmelz 

  • ...lagern sich in den Zahnschmelz ein und machen den Zahn widerstandsfähiger gegen Säuren, die die Karies-Entstehung begünstigen können.

  • ...hemmen die Vermehrung der Kariesbakterien 

Gerade in der Entwicklungsphase der Zähne sowie beim Durchbruch der Zähne ist daher eine ausreichende Zufuhr von Fluorid entscheidend.

Tipp: Da dem Körper auch über Trinkwasser Fluorid zugeführt wird, ist es wichtig, den aktuellen Fluorid-Gehalt des Trinkwassers zu kennen und diesen Wert bei der Dosierung von Fluorid-Tabletten zu berücksichtigen. Entsprechende Trinkwasser-Analysenwerte sind zum Beispiel bei den Stadtwerken erhältlich.

Lassen Sie sich zum Thema Kariesprophylaxe umfassend von Ihrem Kinderarzt bzw. Zahnarzt beraten.

1 Robert Koch Institut (Hrsg.) Journal of Health Monitoring 2016; 1(2): 36–42

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Pflichtangaben

Bezeichnung: VIGANTOL® 500 I.E./1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten.

Wirkstoff: Colecalciferol. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter, auch bei Frühgeborenen) und Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen). Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung (Störung der Aufnahme von Vitamin D im Darm) bei Kindern und Erwachsenen. Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) bei Erwachsenen. Warnhinweise: enthält Sucrose (Zucker). Stand: Mai 2019.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bezeichnung: FLUOR-VIGANTOL® 500 I.E./1000 I.E. Tabletten.

Anwendungsgebiete: Vorbeugende Behandlung von Karies und Rachitis, wenn die Fluoridkonzentration im Trink-/Mineralwasser unter 0,3 mg/l liegt. 500 I.E.: bei Säuglingen, Kindern in den ersten beiden Lebensjahren, Kindern mit Malabsorption. 1000 I.E.: bei Frühgeborenen. Warnhinweise: enthält Sucrose (Zucker). Die Tablette darf bei Säuglingen und Kleinkindern nur vollständig aufgelöst verabreicht werden. Stand: Mai 2019.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.